Dienstag, 5. Juni 2007

Typographie

Diese Seiten bei netztaucher zur Typographie bei OpenOffice/StarOffice bieten nicht nur interessante Hinweise und viele nützliche Links für OpenOffice-Nutzer, sondern sind auch für Benutzer anderer Textverarbeitungen interessant, weil sie wichtige Begriffe klären und dabei helfen, gut lesbare, sauber gestaltete Texte anzufertigen.

Sonntag, 3. Juni 2007

Zettelkasten

Ein Video mit einem Blick in das Arbeitszimmer und auf den Zettelkasten von Niklas Luhmann findet sich hier.


Was das Video aber auch zeigt: wenn ein Zettel falsch abgelegt wird, ist er verschwunden, also vielleicht doch heute ein Programm nutzen, aber auch: eines, das 35 Jahre oder länger benutzbar bleibt!

Dienstag, 29. Mai 2007

Archivportal Niedersachsen

Seit kurzem ist das Archivportal Niedersachsen online. Es bietet einerseits eine Suchmöglichkeit nach Archiven, und zwar nicht nur staatlichen, wobei die Suche sowohl über eine Suchmaske als auch über eine interaktive Karte möglich ist. Es ist auch eine Suche nach Beständen möglich, wobei die Ergebnisse (Stichproben Bauern und Nationalsozialismus) wenig ergiebig waren.
Daneben bietet das Portal jetzt auch die Online-Suche in den Beständen über Aida-Online.
Gegenüber früheren Verhältnissen sieht das schon sehr schön aus, wenngleich sich Begeisterung nicht einstellen will. Es ist halt ein Arbeitswerkzeug, mehr nicht, und hoffentlich nur ein Anfang.
Dem neuen Nutzer wird aber auf diese Weise nicht unbedingt der Weg in die Archive erleichtert.

Dienstag, 22. Mai 2007

Archivarbeit

Klaus Graf hat eine Rezension zu Brenner-Wilczek, Sabine / Cepl-Kaufmann, Gertrude / Plassmann, Max: Einführung in die moderne Archivarbeit
Studium
Darmstadt:WBG 2006,
mit einer Kritik an dem Verhindern von digitalen Kopien verbunden. Zu Recht, wie ich finde.

Samstag, 19. Mai 2007

Berliner Tempo?

Und noch einmal Tucholsky: Hatte er nicht vom Berliner Tempo geschrieben, von der Hektik der damals einzigen wirklichen deutschen Großstadt? Und mußte man nicht noch in den 1990er Jahren bei der Fahrt etwa mit der U-Bahn aufpassen, dass man schnell genug ein- oder ausstieg, wollte man nicht Gefahr laufen, von den erbarmungslos schließenden Türen eingeklemmt zu werden?
Bei den Berliner Besuchen der letzten Jahre fiel mir auf, dass dies Berliner Tempo offenbar der Vergangenheit angehört: niemand scheint es mehr eilig zu haben. Ich dachte, das sei eine Einbildung, bis ich heute in der aktuellen Zeitausgabe (Nr. 21, 16.5.2007, S. 91) den Artikel von Pascal Hugues gelesen habe (ZEIT online), in dem der nun wirklich erstaunliche Satz steht: "Es ist eine langsame Stadt." Ich kann den Satz nicht oft genug lesen. Wo ist "mein" Berlin, also das Berlin des eingebildeten Berliners, also des Touristen, geblieben? Hat der Fall der Mauer vielleicht gar nicht eine Anknüpfung an die Geschichte des alten Berlins eingeleitet, sondern eine völlig neue Geschichte? Mir scheint es so. Hinter diesem "Es ist eine langsame Stadt" verbirgt sich ein Ende und ein radikaler Neuanfang. Vielleicht können wir ja doch noch hoffen.

Panter, Tiger & Co

Angesichts der auch an unserem Seminar stattfindenden "Renaissance" der Militärgeschichte mag mancher bei dem Ausdruck "Panter, Tiger & Co." an die leider immer noch "populären" Panzer der Nazis im 2. Weltkrieg denken (die übrigens für das Scheitern, nicht den Erfolg dieser Waffengattung auf deutscher Seite stehen, das nur so anbei). Nein, wenn ich von "Panter, Tiger & Co." denke, dann an zweierlei, erstens an den Autor Peter Panter, Theobald Tiger oder Ignaz Wrobel, der in den 1920er Jahren vor allem in Berliner Zeitungen nicht nur nette kleine Geschichten aus dem Alltag geschrieben hat (würde er heute in einem Blog schreiben?), sondern der besser bekannt ist unter dem Namen Kurt Tucholsky.

Ich muss dann aber auch an die kleinen rororo-Bändchen denken, in denen diese Geschichten nach dem Krieg Anfang/Mitte der 1950er Jahre erschienen sind und die 20 Jahre später, als ich sie als junger Student auf den Büchertischen heute schon nicht mehr existenter hannoverscher Antiquariate kaufte, schon den verblichenen Charme der Vergangenheit aufwiesen. Diese schon vor über 30 Jahren fragil und altersschwach wirkenden Bändchen (neben Panter, Tiger & Co. von 1954 liegt neben mir auf dem Schreibtisch noch der rororo Tucholsky von 1952), die ich für 1 DM gekauft habe, haben die Zeit und diverse Umzüge vergleichsweise schadlos überstanden.

Sie sind doppelte Zeitzeugen: an die 1920er Jahre und die 1950er Jahre, die eben nicht nur Wiederaufrüstung und Adenauersche Westpolitik kannten, sondern zuweilen auch Erinnerung und Wiederanknüpfen.

Freitag, 18. Mai 2007

DigiAM

Das Staatsarchiv Marburg hat ein digitales Archiv, das digiAM ins Netz gestellt und fasziniert durch eine Fülle von Informationen zur Geschichte des Absolutismus oder zur Militärgeschichte, wie die Wilhelmshöher Kriegskarten vor allem mit Karten zur Militärgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts. Selbst der Wilhelmstein wird dort dokumentiert. Die Qualität der Karten als pdfs ist sehr gut und außerdem sind sie vorbildlich beschriftet.

Mittwoch, 16. Mai 2007

Vom Abkupfern

Manchmal gerät die Debatte bei den Internetskeptikern fast zu einer Groteske. Etwa wenn bei manchen Hochschullehrern die Angst umgeht, dass die Studierenden sich nun nur noch hemmungslos im Internet "bedienen", um ihre Hausarbeit abzuschreiben. Fast vergessen sind dabei zweierlei Dingen:
1. Abschreiben ist nicht mit dem Internet entstanden, sondern mit dem Schreiben. Vielleicht wurde es mit dem Internet erleichtert, aber mit dem Internet wurde auch das Aufdecken des Abschreibens erleichtert.
2. Nicht nur Studierende schreiben ab, sondern auch Professoren, wie gerade erst wieder der Spiegel berichtet. Das ist auch nicht neu und findet nicht einmal im Internet, sondern in vermeintlich seriösen Büchern statt.
Übrigens kann ich mich noch an mein Studium erinnern, als ein Professor ungerührt und ohne Namensnennung seitenlang aus einem jüngst erschienenen Aufsatz vorlas ...

Freitag, 11. Mai 2007

Podcast und Uni

Sage niemand, dass die Uni Hannover, pardon LUH, nicht mit der Zeit geht; eindrucksvolle Beispiele liefern etwa Podcasts einer E-Learning-Tagung. Ein schönes Beispiel über die Chancen und Probleme von Streams, sowohl was den Inhalt als auch das Video selbst betrifft, ist etwa der Vortrag über die Vorlesung als Film. Weitere Beiträge finden sich hier.

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